Aufgabengebiet
"The Avalokita-sūtra Textual Family: Formation, Transmission and Historical Import"
Navpreet Singh schloss seinen Master in Asienwissenschaften mit den Schwerpunkten Geschichte, Philologie und Religion an der École Pratique des Hautes Études in Paris ab. Die Masterarbeit des ersten Jahres trug den Titel „Fan fanyu 翻梵語 – Ein Sanskrit-chinesisches Glossar aus dem 6. Jahrhundert". In dieser Arbeit führte er eine Vorstudie zu diesem Text durch (Urheberschaft, Datierung, Übersetzung ausgewählter Passagen und deren Analyse sowie detaillierte Untersuchung von Kapitel 18). Die Masterarbeit des zweiten Jahres trug den Titel „Fo benxing ji jing (佛本行集經) – Eine vernachlässigte Hagiographie des Śākyamuni Buddha: Literaturübersicht, Übersetzung und Vorstudie zu Kapitel 5". Das Thema seiner Doktorarbeit an der LMU im Rahmen einer Doktorandenschule für interkulturelle Philologie konzentriert sich auf die Entwicklung und Überlieferung einer Schriftensammlung namens „Avalokita-sūtra", die im „Mahāvastu" (1.–4./5. Jahrhundert n. Chr.) enthalten ist und für die Geschichte der Vorstellung vom Erwachen Buddhas und den Kult seiner Stellvertreter (insbesondere der Stūpa) in Südasien von großer Bedeutung ist. Neben buddhistischer Philologie und Geschichte interessiert er sich auch für buddhistische Kunst, insbesondere für die Dunhuang-Wandmalereien, die sich um die Sutras vom Aufstieg und Abstieg Maitreyas drehen.
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